Euer Betriebsrat, immer um Euch bemüht

Dezember Newsletter

  • 20 Gründe um GPA Mitglied zu werden…
  • Der Betriebsrat stellt sich vor…

20 GUTE GRÜNDE Gewerkschaftsmitglied zu sein….


mit Gewerkschaft

ohne Gewerkschaft

Jährliche Gehaltserhöungen ( nur durch KV geregelt, kein Gesetz!!!)

Ja

Nein

Urlaubs- und Weihnachtsgeld ( kein Gesetz)

Ja

Nein

Gedruckte Ausgabe des KV

Ja

Nein

Kostenlose Beratung in allen arbeits- und sozialrechtlichen Fragen

Ja

Nein

Kostenloser Rechtsschutz in allen arbeitsrechtlichen Streitfällen

Ja

Nein

Kostenlose Vertretung vor dem Arbeitsgericht

Ja

Nein

Jubiläumsgelder ( nur durch KV geregelt, kein Gesetz!!!)

Ja

Nein

Freie Tage bei Geburt und Übersiedlung ( KV Abhängig)

Ja

Nein

Berufshaftpflichtversicherung bis 75.000 EUR

Ja

Nein

Berufsrechtschutzversicherung bis 15.000 EUR

Ja

Nein

Gewerkschaftliche Arbeitslosenunterstützung

Ja

Nein

Spitalgeld bei Freizeit- und Berufsunfällen

Ja

Nein

Kursunterstützung einer nebenberuflichen abgeschlossen Ausbildung

Ja

Nein

GPA-DJP Card Ermäßigungen bei kulturellen Veranstaltungen

Ja

Nein

Preisnachlässe in diversen Geschäften

Ja

Nein

Berufsspezifische Beratungen für Menschen in atypischen beschäftigungsverhältnissen

Ja

Nein

Kostenlose Mitgliederzeitschrift >> Kompetenz <<

Ja

Nein

Streikunterstützung

Ja

Nein

Invaliditätsunterstützung

Ja

Nein

Todesfallversicherung/ Begräbnisskosten

Ja

Nein

Diese 20 Vorteile kannst du über Nacht verlieren!

Nein

Ja


Der Betriebsrat stellt sich vor…dieses Monat…
.
Limbeck Ute, Fil.156, Optikerin

1987 begann ich meine Lehre als Optikerin in der Filiale Wipplingerstrasse. Seitdem habe ich in mehreren Wiener Filialen des Unternehmens gearbeitet. 1993 trat ich als aktives Mitglied dem Betriebsrat bei. Bei Problemen und fragen, könnt ihr Euch gerne an mich wenden. Ich bin in der Fililale Taborstrasse unter der Tel Nr: 01/2126010 zu erreichen oder per Mail unter

November Newsletter

November Newsletter vom  Betriebsrat der Firma Hartlauer

  • Arbeit am 8. Dezember
  • Der Betriebsrat stellt sich vor…

Arbeit am 8. Dezember 2011

Auch heuer dürfen die  Geschäfte am 8. Dezember 2011 von 10.00 – 18.00 Uhr offengehalten werden. In diesem Zeitraum ist auch ein Beschäftigen von ArbeitnehmerInnen zulässig.

 

Die Arbeit ist an diesem Tag freiwillig und kann nicht angeordnet werden.
Schwangere dürfen an diesem Tag nicht arbeiten. Lehrlinge hingegen schon

ArbeitnehmerInnen sind bis zum 10. November darüber zu informieren, dass sie am 8. Dezember
eingesetzt werden können. Sie haben das Recht, die Beschäftigung am 8. Dezember binnen einer
Woche nach Information abzulehnen. Wenn sie das tun, dürfen sie deshalb nicht benachteiligt werden.

 

Entlohnung:

  • Es gebührt neben dem Dezembergehalt 1/167 des Bruttomonatsgehalts für jede am 8. Dezember gearbeitete Stunde.
  • Der Arbeitnehmer, der bis zu 4 Stunden arbeitet, erwirbt zusätzlich einen Anspruch auf
    4 Stunden, der Arbeitnehmer, der mehr als 4 Stunden arbeitet, zusätzlich einen Anspruch auf 8 Stunden bezahlte Freizeit.

Sollte es Fragen geben so könnt ihr Euch gerne an uns wenden

Quelle: Wirtschaftskammer


Der Betri
ebsrat stellt sich vor…dieses Monat…

Peter Kapoun, Filiale 58, Geschäftsleiter

Im November 1995 trat ich, dem  Unternehmen Hartlauer als Fotokaufmann bei. Durchlief  mehrer Stationen als Verkäufer, Abteilungsleiter, Stv. Geschäftsleiter und seit 1999 als Geschäftsleiter in Wien Mariahilferstraße 129.  Seit 2001 aktives Mitglied im Betriebsrat.

Entscheidungen und Risiken gehe ich nicht aus dem Weg.
Auf Ehrlichkeit und Echtheit in Ausdruck und Verhalten lege ich großen Wert.

Diese Fähigkeit habe ich mit großer Freude die letzten Jahre als Betriebsrat eingebracht und stelle Sie Euch weiterhin gerne zur Verfügung!

Für Eure Anliegen habe ich, als Betriebsratmitglied, stets ein offenes Ohr, wobei die Vertraulichkeit oberste Priorität hat!

Tel.: 01 / 892 35 30,

Für den Inhalt verantwortlich, www.derbetriebsrat.at

Oktober Newsletter

Oktober Newsletter vom  Betriebsrat der Firma Hartlauer

  • Der Betriebsrat stellt sich vor…
  • Abfertigung Alt/Neu

Der Betriebsrat stellt sich vor…dieses Monat…

Hannes Sattler, Filiale 31, Optiker + HG Akusitker

Seit 1997 im Unternehmen und habe als Optik Lehrling begonnen. Zurzeit bin ich im Geschäft Tulln beschäftigt. Im Betriebsrat bin ich seit 2005 tätig. Bei Problemen, Frage oder Anregungen einfach im Geschäft Tulln unter der Rufnummer 02272/63161 melden oder per Mail unter  .

 

 

Abfertigung ALT

Das alte Abfertigungsrecht gilt weiterhin für jene Arbeitnehmer, deren Beschäftigungsverhältnis bereits am 1. Jänner 2003 bestanden hat.

Wann wird eine Abfertigung ausbezahlt?

Die Abfertigung nach altem Recht ist eine Zahlung des Arbeitgebers/der Arbeitgeberin an den Arbeitnehmer/die Arbeitnehmerin bei Beendigung des Dienstverhältnisses.

Die Abfertigung wird ausbezahlt:

  • bei Kündigung durch den Arbeitgeber/die Arbeitgeberin
  • bei ungerechtfertigter und unverschuldeter Entlassung
  • bei berechtigtem vorzeitigem Austritt des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin
  • bei einvernehmlicher Lösung des Dienstverhältnisses
  • bei Mutterschutz- bzw. Vaterschaftsaustritt
    (ab 5 Jahren: Hälfte der unten angeführten Entgelte – höchstens das Dreifache des monatlichen Entgelts!)
  • Bei Pensionsantritt ( MA muß mind. durchgehend 10 Jahre im gleichen Unternehmen gearbeitet haben)

 

Vorsicht:

Bei Selbstkündigung geht der Abfertigungsanspruch verloren! Der Mutterschaftskarenz wird nicht für die Abfertigung eingerechnet, der Mutterschutz (vor und nach der Geburt) jedoch schon!

Höhe des Abfertigungsanspruches

Höhe des Abfertigungsanspruches nach Vollendung einer ununterbrochener Dienstzeit (jeweils Brutto-Bezüge):

 

Jahre Monatsentgelte
3 Jahre 2 Monatsentgelte
5 Jahre 3 Monatsentgelte
10 Jahre 4 Monatsentgelte
15 Jahre 6 Monatsentgelte
20 Jahre 9 Monatsentgelte
25 Jahre 12 Monatsentgelte

 

NEU

Mit dem neuen Abfertigungsrecht haben nun alle Arbeitnehmer, die ab 1. Jänner 2003 in ein neues Dienstverhältnis eingetreten sind, Anspruch auf Abfertigung. Ab 1.1.2008 gilt die Abfertigung neu auch für freie Dienstnehmer/-innen sowie für selbständig Erwerbstätige.

 

Wie unterscheiden sich Abfertigung Alt & Neu?

Bisher entstand erst nach drei Jahren ununterbrochener Beschäftigung im gleichen Unternehmen ein Abfertigungs-anspruch. Bei der Abfertigung Neu besteht dieser Anspruch bereits ab dem zweiten Monat des Arbeitsverhältnisses. Der Abfertigungsanspruch kann bei der Abfertigung Neu auch in einen anderen Betrieb mitgenommen werden.

Erstmals haben auch Lehrlinge Anspruch auf Abfertigung.

Der Abfertigungsanspruch geht bei Selbstkündigung nicht verloren.

Im neuen Abfertigungsrecht werden unter bestimmten Voraussetzungen sowohl die Zeiten des Kinder-betreuungsgeldbezuges als auch Zivil- und Präsenzdienst berücksichtigt.

 

Wählbare Varianten
1. Auszahlung der Abfertigung  (Beachten Sie die “Bestimmungen zur Auszahlung”!)
2. Weiterveranlagung in bisheriger Abfertigungskasse
3. Übertragung in die Abfertigungskasse des neuen AG
4. Überweisung in eine Zusatzpensionsversicherung
5. Erwerb von Pensionsinvestmentfondsanteilen
6. Übertragung in die bestehende Pensionskasse des AN

Bestimmungen für den Anspruch auf Auszahlung
Nach drei Einzahlungsjahren besteht ein Anspruch auf Auszahlung bei

  • Arbeitgeberkündigung
  • unverschuldeter Entlassung
  • berechtigtem Austritt
  • einvernehmlicher Auflösung
  • Zeitablauf
  • Mutterschaftsaustritt

Quelle: Arbeiterkammer

September Newsletter

September Newsletter vom  Betriebsrat der Firma Hartlauer

  • Der Betriebsrat stellt sich vor…
  • Mutterschutz

Der Betriebsrat stellt sich vor…dieses Monat…

Heidi Danner, Filiale 143, Fotofachverkäuferin

Ich bin ich seit 1988 in der Firma, auch habe ich schon so in einigen Filialen gearbeitet.
Wenn du jemanden brauchst, der dir hilft oder einfach nur zuhört, bin ich immer gerne für dich da.  Schreibe mir einfach eine Mail an oder rufe mich Donnerstags oder Samstags unter der Nummer +43 316 296063 an.
Ich freue mich auf ein Gespräch mit dir und deine Wünsche, Anregungen und Ideen.

 

Mutterschutz

Als Dienstnehmerin haben Sie Anspruch auf Mutterschutz, ebenso wie Lehrlinge und Heimarbeiterinnen. Sonderbestimmungen gibt es teilweise für Dienstnehmerinnen, die in Privathaushalten beschäftigt sind sowie für Bedienstete in bestimmten Zweigen des öffentlichen Dienstes. Für Landarbeiterinnen gelten die Bestimmungen des Landarbeitsgesetzes und der Landarbeitsordnung.

Das Mutterschutzgesetz gilt unabhängig von

  • Ihrer Staatsbürgerschaft
  • Ihrem Alter
  • Ihrem Einkommen
  • Ihrem Familienstand
  • der Dauer Ihres Dienstverhältnisses
  • dem Ausmaß Ihrer Beschäftigung, sprich der Arbeitszeit

So lange haben Sie Anspruch auf Mutterschutz
Als werdende Mutter dürfen Sie in den letzten 8 Wochen vor dem Entbindungstermin nicht arbeiten. Das ist die sogenannte Schutzfrist. Besteht Gefahr für Sie oder Ihr Kind, können Sie bereits früher frei gestellt werden, wenn Ihr Facharzt die Freistellung befürwortet und schriftlich begründet. Endgültig über die Freistellung entscheidet jedoch die Arbeitsinspektionsärztin oder der Amtsarzt, der ein Freistellungszeugnis ausstellt. Das Freistellungszeugnis ist dem Dienstgeber vorzulegen, der Sie ab sofort nicht mehr beschäftigen darf.
Wenn Sie Ihr Kind vor oder nach dem Geburtstermin bekommen, verkürzt bzw. verlängert das die Schutzfrist vor der Geburt entsprechend.

Während dem Mutterschutz erhalten Sie Wochengeld

Der Mutterschutz nach der Entbindung dauert 8 Wochen. Wenn sich die Schutzfrist vor der Entbindung verkürzt hat, weil der Geburtstermin nicht richtig errechnet war, verlängert sich die Schutzfrist nach der Geburt im Ausmaß der Verkürzung auf höchstens 16 Wochen. Bei Frühgeburten, Mehrlingsgeburten oder Kaiserschnitt beträgt die Schutzfrist nach der Entbindung mindestens 12 Wochen.

Während dem Mutterschutz erhalten Sie von der Krankenkasse Wochengeld. Ihr Arbeitgeber zahlt in diesem Zeitraum keinen Lohn bzw. Gehalt. Nicht vergessen: Informieren Sie Ihren Dienstgeber 4 Wochen bevor Sie den Mutterschutz antreten!

Zum Arzt während der Arbeitszeit?

Lange, oft unflexible Arbeitszeiten und kurze Öffnungszeiten in der Arztpraxis. Werdende Mütter haben es oft nicht leicht, ärztliche Untersuchungen mit dem Arbeitsalltag zu koordinieren.

Doch keine Sorge – ärztliche Untersuchungen, v.a. die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen können Sie auch während der Arbeitszeit machen lassen, wenn es Ihnen nicht möglich oder zumutbar ist, sie sonst durchzuführen. Ihr Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen während dieser Zeit Ihren Lohn bzw. Ihr Gehalt ganz normal weiter zu bezahlen.

Quelle: Arbeiterkammer

Für den Inhalt verantwortlich, www.derbetriebsrat.at

August Newsletter

August Newsletter vom  Betriebsrat der Firma Hartlauer

  • Der Betriebsrat stellt sich vor…
  • Ruhepausen und Ruhezeiten

Der Betriebsrat stellt sich vor…dieses Monat…

Werner Obermüller, Geschäftsleiter, Geschäft 156

Ich bin seit 2005 bei Hartlauer als Geschäftsleiter tätig- zuerst Filiale 054, danach Filiale 156.Im Jahr 2009 bin ich dem Betriebsrat beigetreten.

Bei Problemen oder Fragen könnt Ihr Euch gerne unter Tel.01/2126010 oder Mail mich wenden.

Vielen Dank für Euer Vertrauen.

 

 

Ruhepausen und Ruhezeiten

Ruhepausen:
Wird an einem Tag mehr als 6 Stunden gearbeitet, gebührt eine Ruhepause von mindestens einer halben Stunde. Über diese Pause kann der/die ArbeitnehmerIn frei verfügen.

Ruhezeiten:
Nach Beendigung der Tagesarbeitszeit ist den ArbeitnehmerInnen eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden zu gewähren. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Kollektivvertrag die ununterbrochene Ruhezeit auf mindestens acht Stunden verkürzen. Die ArbeitnehmerInnen haben außerdem in jeder Kalenderwoche Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden, in die der Sonntag zu fallen hat (Wochenendruhe).

Werden ArbeitnehmerInnen nach der für sie geltenden Arbeitszeiteinteilung während der Zeit der Wochenendruhe beschäftigt – arbeiten sie also zum Beispiel am Sonntag -, haben sie in jeder Kalenderwoche anstelle der Wochenendruhe Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden (Wochenruhe), wobei diese Ruhezeit einen ganzen Wochentag zu umfassen hat. Leisten ArbeitnehmerInnen ausnahmsweise innerhalb von 36 Stunden vor Arbeitsbeginn in der nächsten Arbeitswoche - also während ihrer wöchentlichen Ruhezeit – Arbeit, haben sie in der nächsten Woche Anspruch auf Ersatzruhe im Ausmaß dieser Arbeitsleistung.

Sowohl im Bereich der Ruhepausen als auch der Ruhezeiten gibt es viele Sonder- bzw Ausnahmeregelungen.

Quelle: www.gpa-djp.at

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Juli Newsletter

Juli Newsletter vom  Betriebsrat der Firma Hartlauer

  • Urlaub und ZA-Planung
  • Der Betriebsrat stellt sich vor…

Urlaubs- und ZA-Planung

Den Zeitpunkt des Urlaubsantritts und die Urlaubsdauer müssen Sie mit Ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Ihr Arbeitgeber kann Sie weder zwingen Urlaub zu verbrauchen noch dürfen Sie ohne Zustimmung Ihres Arbeitgebers einen gewünschten Urlaub antreten.
Der Arbeitgeber ist grundsätzlich nicht berechtigt einen Arbeitnehmer von dessen bereits angetretenen Urlaub zurückzuberufen.
Nur ausnahmsweise unter strengen Voraussetzungen ist auch eine Rückberufung möglich. Es kann sich dabei jedoch nur um Fälle eines Betriebsnotstandes handeln. Sollte dies der Fall sein so stehen dem Mitarbeiter ein nochmaliger Antritt des gesamten Urlaub zu. Genauso darf auch der Arbeitnehmer den Urlaub nicht von sich aus unterbrechen.
In den Monaten Jan. bis Nov. sind mindestens zwei halbe Tage pro Woche freizugeben. Dieser Zeitasugleich ist zu vereinbaren. Das heißt, weder der Arbeitgeber noch der Arbeitnehmer kann einseitig den Zeitausgleich anordnen bzw. einfordern.
Wenn Samstag Nachmittags geschlossen ist, gilt das schon als halber freier Tag. Innerhalb von 6 Wochen steht ein komplett freier Samstag zu. Diese Regelung gilt nicht für die Geschäfte die jeden Samstag geöffnet haben.

Für jene Geschäfte die jeden Samstag am Nachmittag geöffnet haben, gibt es eine Betriebsvereinbarung, die besagt, dass innerhalb von 4 Wochen 2 Samstage frei sein müssen. Bei geschickter Einteilung  F F A A   A A F F kann also ein Mitarbeiter auch einmal 4 Wochen hintereinander am Samstag arbeiten bzw frei haben.
Die Wochenarbeitszeit beträgt 38,5 Std. Dazu können 1,5 Std Mehrarbeit (ohne Zuschlag) und 5 Überstunden kommen. Also insgesamt 45 Std. je Woche.

In Ausnahmefällen zB: Geschäftseröffnung, Einbruch, usw. können noch 5 Stunden/Woche dazukommen. Die absolute Wochenarbeitszeithöchstgrenze beträgt daher 50 Stunden! Diese Ausnahmefälle darf es aber nur in 12 Wochen pro Jahr geben. Die höchste Anzahl von Überstunden im Jahr beträgt daher 260 (52×5) + 60 (12×5) = 320 Std.

Zu beachten ist auch noch, dass die Tagesarbeitszeit  9 (im Ausnahmefall 10) Stunden nicht überschreiten darf.

Der Betriebsrat stellt sich vor…dieses Monat…


Silvia Spari, Geschäftsleiterin, Geschäft 140

Habe im Oktober 1999 als Geschäftsleiterin in Graz-Nord begonnen und wechselte nach der Schliessung im Juli 2009 nach Frohnleiten.

Seit 2001 bin ich als Betriebsrat tätig.

Bei Fragen od. Problemen könnt ihr mich gerne unter 03126/ 51024 kontaktieren.

 

 

 

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Juni Newsletter

Juni Newsletter vom  Betriebsrat der Firma Hartlauer

  • Kündigung durch den Arbeitnehmer
  • Der Betriebsrat stellt sich vor…

Kündigung durch den Arbeitnehmer

Haben wir uns im letzten Monat mit der Kündigung durch den Arbeitgeber befasst, möchten wir uns dieses mal dem Thema Selbstaustritt widmen. Wie auch bei der Arbeitgeberkündigung gibt es auch hierbei einige Dinge zu beachten.

Jeder Angestellte kann unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist, diese beträgt ein Monat, sein Dienstverhältnis zum Monatsletzten kündigen. Das sollte unbedingt schriftlich gemacht werden. Alle ihm zustehenden Ansprüche werden durch den Arbeitgeber abgegolten. Der Arbeitgeber kann allerdings verlangen dass, sollte es noch einen geben, etwaiger Resturlaub durch den Arbeitnehmer aufgebraucht werden muss. Sollten noch ZA – Stunden vorhanden sein, so kann der Verbrauch dieser nicht einseitig angeordnet werden. Diese müssen dann bei der Endabrechnung abgerechnet werden.

Dann gäbe es noch den berechtigten vorzeitigen Austritt. Um diesen zu tätigen müssen schon sehr schwerwiegende Gründe auftreten. Wie z.b. nicht korrekte Abrechnung . Sollte dies nicht der Fall sein ändert sich dieses zu einen unberechtigten vorzeitigen Austritt. Auch die nicht Einhaltung der Kündigungsfrist führt zu einem nichtberechtigten vorzeitigen Austritt. Da bei einem solchen Austritt gravierende negative Konsequenzen drohen, sollte man den konkreten Sachverhalt mit einem Rechtsexperten (AK oder Gewerkschaft) genau abklären.

Tja und zu guter Letzt gibt es noch die Einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses. Bei einer einvernehmlichen Auflösung einigen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer darauf, das Dienstverhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu beenden.

Es müssen weder bestimmte Fristen noch Termine eingehalten werden. Sowohl die Zustimmung des Arbeitgebers als auch des Arbeitnehmers ist freiwillig. Niemand kann gezwungen werden, einer einvernehmlichen Lösung zuzustimmen.

Der Betriebsrat stellt sich vor…dieses Monat…


Michael „Hubert“ Graf, Akustikmeister, Geschäft 061

Seit 1999 im Unternehmen als Geschäftsleiter, Geschäftsleiter Stv., Foto, Telekom,

Computer und seit 2007 als Akustiker tätig.
Im Team des Betriebsrates seit 2001.

Wenn Ihr einen Ansprechpartner braucht der Eure Anonymität schützt,
entweder per Mail , oder unter 01/ 714 99 84.

 

Für den Inhalt verantwortlich, www.derbetriebsrat.at

Mai Newsletter

Mai Newsletter vom Betriebsrat der Firma Hartlauer

Themen:

  • Kündigung durch den Arbeitgeber
  • Der Betriebsrat stellt sich vor…

Kündigung durch den Arbeitgeber

Wir möchten mit unserem ersten BR-Newsletter auf das Thema Kündigung aufmerksam machen, bzw. was es für Varianten gibt und wie sich der Arbeitnehmer am besten zu verhalten hat.

Bei der Kündigung durch den Arbeitgeber wird grundsätzlich der Betriebsrat im Vorfeld informiert. Dieser kann dann innerhalb einer Woche zu dieser Stellung nehmen. Der Betriebsrat kann der Kündigung widersprechen, zustimmen (was wir Prinzipiell NIE machen werden) oder  sich der Stimme enthalten. Nach dem die Kündigung ausgesprochen wurde, kann der Arbeitnehmer innerhalb von 2 Wochen gegen die Kündigung Einspruch erheben (wenn erwünscht auch mit der Unterstützung des BR)

Bei einer Änderungskündigung bzw. sollte Ihnen eine einvernehmliche Auflösung des Dienstverhältnisses angeboten werden, beachten Sie bitte, dass Ihnen eine 2 tägige Bedenkzeit zusteht.  Also ein „es geht nur wenn Sie gleich unterschreiben“ gibt es nicht. Diese Bedenkzeit steht jedem Arbeitnehmer zu. Sie können auch den Betriebsrat zu Rate ziehen.

Die fristlose Entlassung durch den Arbeitgeber muss schon sehr schwerwiegende Gründe mit sich führen. Wie z. B. unentschuldigtes Fernbleiben vom Arbeitsplatz, Diebstahl, Veruntreuung usw.…
Diese muss  vom Arbeitgeber sofort ausgesprochen werden. Dem Arbeitnehmer steht es frei zu prüfen (durch Arbeiterkammer oder Gewerkschaft), ob diese berechtigt erfolgt ist.

Sollte es zu diesem Thema noch Fragen geben kann  der Betriebsrat jederzeit kontaktiert werden.

In den nächsten News greifen wir das Thema „ Kündigung durch den Arbeitnehmer “ auf.

Der Betriebsrat stellt sich vor…dieses Monat…

Christian Wolf, Akustikmeister Geschäft 105

Herr Wolf wurde am 29.09.1976 geboren. Im Mai 2000 hat er bei der Firma Hartlauer als Optiker begonnen. 2002 schloss er erfolgreich die Lehrabschlussprüfung zum Hörgeräteakustiker ab. Die Meisterprüfung absolvierte er 2004. Seit 2009 ist er auch als Betriebsrat tätig.
Bei Problemen oder Fragen, kann  gerne unter der Tel. Nr. 05442/64549 Kontakt aufgenommen werden.

 

 

Für den Inhalt verantwortlich, www.derbetriebsrat.at

Abschluss KV-Metallgewerbe 2011

Am 22. November 2010 einigte sich die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) mit den Arbeitgebern des Metallgewerbes auf Gehaltserhöhungen für die Angestellten und Lehrlinge in dieser Branche.

Die Ergebnisse

  • Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter um 2,45 %
  • Erhöhung der Ist-Gehälter um 2,2 %
  • Erhöhung der Lehrlingsentschädigungen um 2,4 %
  • Erhöhung der Zulagen um 2,2 %
  • Erhöhung der Aufwandsentschädigungen um 2,2 %
  • Der neue Kollektivvertrag tritt mit 1. Jänner 2011 in Kraft

Rahmenrechtliche Ergebnisse

  • Verlängerung der Verfallsfristen im Kollektivvertrag auf 6 Monate
  • Aufnahme der Ferial- und PflichtpraktikantInnen in den Kollektivvertrag
  • Probezeit von einem Monat im Kollektivvertrag

    Weiters wurde eine Arbeitsgruppe zur Evaluierung unseres Kollektivvertrages vereinbart.

Gültigkeit

Alle Bundes- und Landesinnungen haben diesem Kollektivvertragsabschluss zugestimmt.

Quelle: GPA

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